15.10.09 – Lösungen für die Finanzkrise / Öpping bei Rohrbach

Erfolgsautor aus München, Gerhard Spannbauer

Erfolgsautor aus München, Gerhard Spannbauer

Finanzcrash – Droht ein Zerfall der öffentlichen Ordnung?
Lösungen für die Finanzkrise Vortrag mit Gerhard Spannbauer, Unternehmer und Erfolgsbuchautor, München

Die Finanzkrise greift immer weiter um sich. Alle Maßnahmen der Regierenden, die Krise in den Griff zu bekommen, haben sich bislang als ungenügend erwiesen. Wir leben in einer scheinbar sicheren Welt, die bei genauerer Betrachtung jedoch recht fragil ist. Sollte sich die Finanzkrise ausweiten, ist rasch mit Unterbrechungen in der Versorgung und mit Störungen der öffentlichen Sicherheit zu rechnen.

Finanzcrash - Die umfassende Krisenvorsorge

Finanzcrash - Die umfassende Krisenvorsorge

Daher ist jeder Einzelne aufgerufen eine individuelle Vorsorge und Vorbereitung zu treffen. Wie stellt man sich ganz praktisch auf solche Möglichkeiten ein?
Bietet diese Krise bei aller Chaotisierung auch Chancen der Entwicklung und Neugestaltung des Lebens?

Donnerstag, 15.Oktober, 19.00 Uhr
Gasthof Haidvogel
4150 Öpping bei Rohrbach
Eintritt: 7.-
Info: Maria Gruber 0676 3351289

Schweden – das erste Land mit Minuszins

Ohne grosses Aufsehen zu erregen hat die schwedische Reichsbank (Riksbank) die Zinsen für Geldanlagen unter Null im Juli gesetzt. Das ist erstaunlich, denn damit geht die schwedische Zentralbank einen ganz neuen Weg um die Wirtschaft anzukurbeln. Sie ist damit die erste Notenbank der Welt die so eine drastische Massnahme ergriffen hat.

Bereits im Januar 2009 hat die schwedische Notenbank mit einer historischen Zinssenkung sich gegen die Wirtschaftskrise gestemmt. Sie kappte den Leitzins damals auf 1,0 Prozent. Das war schon das niedrigste Zinsniveau seit Beginn der Aufzeichnungen zur schwedischen Zinspolitik im Jahr 1907. Jetzt ist der Zins sogar unter Null, weltweit einmalig.

Bei der Riksbank liegt jetzt der Zins für Geldanlagen bei minus 0,25 Prozent. Wenn Banken dort Geld deponieren müssen sie sozusagen Strafe zahlen. Zum Vergleich, im Jahre 1996 lag der Zins bei plus 8 Prozent, so einen hohen Zins kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Seit dem ist er kontinuierlich gesunken und liegt jetzt bei unter Null.

Der wichtigste Vertreter dieser Zinspolitik ist der Vizegouverneur der Riksbank Lars Svensson, ein weltbekannter Experte für Geldpolitik und enger Freund von Ben Shalom Bernanke dem FED Chef, seit dem sie beide an der Princton Universität zusammenarbeiteten.

Svensson weist die Gefahren aus einer Minuszinspolitik als übertrieben ab. Er sagt, „da ist nichts fremdartiges an negativen Zinsen.“ Wie bitte? Das stellt doch das System auf den Kopf. Jedenfalls sendete diese „mutige“ Entscheidung ein kräftiges Signal in die Märkte und sie haben es offensichtlich verkraftet. Statt das Geld bei der Zentralbank anzulegen, geben die Banken es untereinander weiter oder spekulieren damit an den Märkten um die Strafe zu vermeiden. Deshalb die klünstlich aufgeblähten Aktienkurse in letzter Zeit. Der Wirtschaft hat es aber bisher noch nichts genützt.

Durch diesen Tabubruch mit Minuszinsen wurde ein wichtiger Präzedenzfall geschaffen, den andere Zentralbanken folgen könnten. Es zeigt wie schlecht die Situation im Finanzsystem ist, wenn man zu so drastischen und einmaligen Massnahmen greifen muss. (Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/)

28. August 09 / Welttauschtag

Welttauschtag_Plakat _aktuell

1. Welttauschtag zur Rettung der Welt

Die Tauschbörse Ottensheim lädt am Freitag den 28. August 2009 ab 14.00 Uhr zum ersten Welttauschtag.

Der erste Welttauschtag ist einer von 52 Wegen, die Welt zu retten, einem Projekt von Linz09

Dabei treffen sich Menschen auf dem Ottensheimer Marktplatz. Jeder hat einen funktionstüchtigen, ordentlichen und interessanten, aber für ihn absolut entbehrlichen Gegenstand mit. Wenn das Startsignal ertönt, beginnen die Gegenstände ihre Besitzer zu wechseln. Es wird so lange hin und her getauscht, bis man eine Sache in Händen hält, die man lieber nach Hause nimmt, als die, die man mitgebracht hat.

Tauschen rettet die Welt

Jeder von uns hat Sachen, die er nicht braucht, deren Besitz vielleicht sogar stört, aber gleichzeitig auch Bedarf nach Dingen, die wiederum ein anderer hat, der sie aber selbst nicht (mehr) benötigt.

Jetzt müssen diese Dinge nur noch untereinander ausgetauscht werden, dann hat jeder was er will, keiner mehr etwas, was er nicht benötigt, und der Müllberg und die damit verbunden
Kosten werden auch kleiner. Unnötige Produktionen werden verhindert und Ressourcen geschont.

Wir leben, auch wenn wir derzeit von einer Wirtschaftskrise gebeutelt werden, in einer Zeit des relativen Überflusses.
(Der zugegebenermaßen nicht gerecht verteilt ist)
Anders als noch vor ein paar Jahrzehnten, gibt nicht der Konsument seinen Bedarf nach einem bestimmten Produkt bekannt, worauf der Produzent sich an die Erschaffung des gewünschten Gegenstandes macht, sondern umgekehrt.
Heute produziert die Wirtschaft Dinge, die eigentlich in dieser Form und Menge niemand bestellt hat.
Nachdem die Industrie aber in der (Not-)Lage ist, riesige Mengen der unbestellten Waren zu produzieren, muss sie jetzt enorme Anstrengungen unternehmen, um die Konsumenten davon zu überzeugen, dass diese ohne das neue Produkt weder lebens- noch gesellschaftsfähig sind.
Derart von gewieften Marketinginstrumenten übertölpelt, häufen sich in unseren Häusern und Wohnungen Unmengen von nicht gebrauchten Dingen, die dann irgendwann kostenpflichtig entsorgt werden müssen.

Andererseits leben wir heute auch in einer Zeit, in der immer mehr Menschen von lebensnotwendigen Gütern ausgeschlossen sind oder einfach nicht mehr bereit sind, weiterhin so verantwortungslos unserer Umwelt und unserer Gesellschaft gegenüber zu agieren.

Tauschbörse Ottensheim

Die Tauschbörse Ottensheim ist eine Interessentengemeinschaft von Menschen, die ihre Talente (= Fähigkeiten, Dienste, Waren, Produkte) bargeldlos in einen gemeinsamen „Markt“ einbringen und so nutzbar machen. Wer etwas einbringt, darf auch etwas konsumieren. Die Angebote und Nachfragen reichen von Babysitten und Rasenmähen bis hin zu Computer-Einschulung, Organisation von Seminaren, Supervision und mehr. Sogar eine CD mit Kindergeschichten wurde bereits produziert, wobei von der Texterstellung bis zum Layout und der Produktion alles von Ottensheimer Talenten bewerkstelligt wurde.
Gegründet wurde die Tauschbörse Ottensheim im Juni 1999, als organisierte Nachbarschaftshilfe.
Derzeit umfasst die Tauschbörse Ottensheim etwa 50 Mitglieder.

Neue Werte für die Wirtschat – Diskussionsrunde mit Christian Felber

Christian Felber bei einem Vortrag in Neuhofen an der Krems

Christian Felber bei einem Vortrag in Neuhofen an der Krems

Am Dienstag den 21. April, war Christian Felber zu Gast im Schloss
Gschwendt in Neuhofen an der Krems zum Thema Neue Werte für die
Wirtschaft -Alternativen zum Casino-Kapitalismus referieren. Christian
Felber ist Mitbegründer von attac Österreich.

Auf dem Podium vlnr: Mag.a Maria Buchmayr, Dir. Friedrich Himmelfreundpointner, Dr. Herbert Staufer und Christian Felber

Auf dem Podium vlnr: Mag.a Maria Buchmayr, Dir. Friedrich Himmelfreundpointner, Dr. Herbert Staufer und Christian Felber

Im Anschluss an seinen Vortrag an dem über 100 Interessierte teilnahmen, gab es eine Podiumsdiskussion moderiert von Jürgen Affenzeller, Redakteur der Linzer Rundschau. Weiters stellten sich zu Fragen des Publikums: Dr. Herbert Staufer (Talentetauschkreis Neuhofen), Mag.a Maria Buchmayr (Spitzenkandidatin Grüne Linz & Umgebung) und Dir. Friedrich Himmelfreundpointner (Sparkasse Neuhofen)

Gruppenfoto vlnr: Friedrich Himmelfreundpointner, Christian Felber, Herbert Staufer, Maria Buchmayr, Michael Langerhorst, Karin Chalupar, Jürgen Affenzeller

Gruppenfoto vlnr: Friedrich Himmelfreundpointner, Christian Felber, Herbert Staufer, Maria Buchmayr, Michael Langerhorst, Karin Chalupar, Jürgen Affenzeller

Interessierte hatten auch die Möglichkeit sich eingehend bei den
Infoständen von den GRÜNEN, dem Talente-Tauschkreis und attac zu
informieren.

Veranstalter: Die GRÜNEN Neuhofen in Kooperation mit dem
Talente-Tauschkreis „Der Krems-Taler“

Wir zahlen eure Schulden NICHT

Demonstration in Wien gegen den G8 Gipfel. Es wurde von öffentlicher Seite mit 2.000 Demonstranten gerechnet, so dürfte für jeden Teilnehmer ein Polizist abgestellt worden sein. Jedoch nahmen mindestens 18.000 Menschen aus ganz Österreich, Tschechien, Slovakei, Ungarn und einigen anderen Nachbarländern teil. Ein buntes Straßenbild prägte die Innenstadt von Wien. Gestartet wurde um ca. 14 Uhr am Wiener Westbahnhof, über die Mariahilfer Straße zum Parlament. Ein klares Zeichen, Österreich ist in Bewegung!